» Ziel ist der öffentliche Diskurs um den Umgang mit der Mensa am Park in Weimar und die Vorbereitung einer denkmalgerechten Sanierung «

Die gemeinsame Baugeschichte

Di, 12.Januar 2010 | Autor: Dr. Eva-Maria Barkhofen | Facebook

Die Föderation deutscher Architektursammlungen unterstützt in einer Stellungnahme die Debatte um die Erhaltung der “Mensa am Park” in Weimar, als einer der wenigen qualitätvollen Bauten der späten Ost-Moderne.

Die Föderation Deutscher Architektursammlungen vertritt als deutsche Sektion der “International Federation of Architecture Museums“ (ICAM) die Deutschen Architektursammlungen. Mitglieder sind unter anderem das Deutsche Architektur Museum (DAM) in Frankfurt, das Institut für Regional- und Strukturplanung (IRS) Erkner und das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg.

“Während sich Architekten und Stadtplaner vermehrt auf die Sanierung der Altbausubstanz konzentrieren, haben die modernen Gebäude in Weimar einen schweren Stand. Dies trifft insbesondere auf Architekturen der Ost-Moderne zu, von denen in den letzten 20 Jahren viel zu viele Sachzeugnisse, die die Grundlage  einer gemeinsamen bundesdeutschen Baugeschichte bilden, verschwunden sind.”

“Unsere entscheidende Frage an die Befürworter des geplanten Mensa-Abrisses lautet: Mit welcher Berechtigung setzen Sie sich für die weitere Musealisierung der Bauhausmoderne ein, wenn Sie zugleich bauhistorische Zeugnisse einer nachfolgenden Epoche als unwert entsorgen wollen?”

Die komplette Stellungnahme als Download (pdf Dokument, 56kb)

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